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Gleichwertigkeitsprüfung

Unsere Diplome sind in Frankreich staatlich anerkannt. Der Beruf des Übersetzers benötigt in Deutschland keiner staatlichen Anerkennung.

Falls Sie dennoch eine Gleichwertigkeitsprüfung ablegen möchten, unterstützen wir Sie selbstverständlich bei Ihrem Vorhaben. Nachstehend finden Sie genauere Informationen in Bezug auf die Gleichwertigkeitsprüfung Ihres Diploms.

Die Gleichwertigkeitsprüfung kann bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer beantragt werden. Die für die Gleichwertigkeitsprüfung zuständige Stelle ist je nach Wohnort unterschiedlich. Sie können diese zuständige Stelle auf folgender Website ausfindig machen: www.anerkennung-in-deutschland.de

Nachstehend wird die allgemeine Gleichwertigkeitsprüfung beschrieben.

Antrag auf Gleichwertigkeitsprüfung ausländischer Berufsabschlüsse

Worum geht es?

Seit 1. April 2012 haben alle Personen mit einem im Ausland erworbenen und staatlich anerkannten Berufsabschluss einen Anspruch darauf, dass ihr Abschluss bewertet und mit einem entsprechenden deutschen Abschluss verglichen wird. Hierfür muss ein Antrag auf Gleichwertigkeitsprüfung gestellt werden. Nach Beendigung des Verfahrenes erhält der Antragsteller einen offiziellen Bescheid, dass der ausländische Berufsabschluss dem deutschen Berufsabschluss ganz – oder in Teilen oder nicht – entspricht. Der Antragsteller kann sich mit diesem Bescheid auf dem deutschen Arbeitsmarkt bewerben und so seine Chancen bei der Jobsuche erhöhen.

Wer ist antragsberechtigt?

Einen Antrag auf Gleichwertigkeitsprüfung können alle Personen stellen, die im Ausland einen Beruf erlernt haben und in Deutschland in diesem Beruf arbeiten wollen. Ein Antrag kann unabhängig von der Staatsangehörigkeit und vom Aufenthaltsstatus gestellt werden (auch Anträge aus dem Ausland sind möglich).

Wie läuft das Verfahren ab?

Nach Eingang des Antrages und aller erforderlichen Dokumente wird geprüft, ob wesentliche Unterschiede zwischen ausländischem und deutschem Berufsabschluss bestehlen. Hauptkriterium für den Vergleich sind Ausbildungsdauer und –inhalt. Auch nachgewiesene Berufserfahrung und Weiterbildungen werden berücksichtigt.

Was kostet das Verfahren? Wie lange dauert es?

Die Gebühr des Verfahrens beträgt je nach Aufwand zwischen 100 und 600 Euro. Die Kosten sind in der Regel vom Antragsteller zu tragen. Nach Empfang des Antrages und aller erforderlichen Unterlagen wird innerhalb eines Monats eine Empfangsbestätigung mit Gebührenbescheid versendet. Nach Zahlungseingang wird mit dem Verfahren begonnen, das innerhalb von 3 Monaten abzuschließen ist (bei schwierigen Fällen kann die Frist einmalig verlängert werden).

Welche Stellen bieten Beratung an?

Die Frage, ob ein Antrag auf Gleichwertigkeitsprüfung sinnvoll ist oder nicht, hängt vorm persönlicheren Werdegang und den beruflichen Zielen ab. Eine vorherige individuelle Beratung ist daher dringend zu empfehlen.

Eine Erstberatung zum Antrag bieten die örtlichen Industrie‐ und Handelskammern an. Sie informieren über das gesamte Verfahren, beraten bei der Einschätzung des deutschen Referenzberufes und verweisen den Antragssteller an die zuständige Stelle. Neben den Industrie‐ und Handelskammern gibt es eine Vielzahl weiterer Institutionen und Anlaufstellen mit unterschiedlichsten Beratungsangeboten zum Thema, etwa die Agenturen für Arbeit und JobCenter, Ausländerbehörden, Migrationsberatungsstellen, Auslandsvertretungen. Weiterführende Informationen finden Sie auch unter folgenden Links: www.anerkennung-in-deutschland.de, www.bq-portal.de, www.netzwerk-iq.de

Welche Unterlagen werden für den Antrag benötigt?

Der Antrag auf Gleichwertigkeitsprüfung ist schriftlich einzureichen. Dem Antrag sind im Allgemeinen folgende Unterlagen beizufügen:

  • Tabellarische Auflistung der absolvierten Ausbildungsgänge und der ausgeübten Erwerbstätigkeit.
  • Identitätsnachweis (Personalausweis oder Reisepasses).
  • Nachweis der im Ausland erworbenen Berufsqualifikation (Ausbildungszeugnis).
  • Nachweis über einschlägige Berufserfahrung.
  • Sonstige Befähigungsnachweise (z .B. Weiterbildungen).
  • Nachweis, dass der Antragsteller in Deutschland arbeiten will (z. B. Kontaktaufnahme mit potenziellen Arbeitgebern, Antrag auf Einreisevisum) (entfällt bei Antragstellern mit Wohnsitz
    innerhalb EU/EWR oder Schweiz).

Alle Dokumente sind i. d. R. ins Deutsche zu übersetzen (professionelle Übersetzung), Bescheinigungen müssen i. d. R. beglaubigt werden.